Lichterkette am Nachthimmel

Es war schon ziemlich beeindrucken! Das war der Grund warum ich Nachts mit offemen Mund im Garten stand und in den Nachthimmel schaute. Wie eine Lichterkette rasten in Reih und Glied die Starlink Satelliten einmal quer über den Nachthimmel.
Hintergrund-Infos, ein Video, die App zum Finden der Satelliten und vieles mehr habe ich für euch zusammen getragen.

Die 60 SpaceX Satelliten von Elon Musk, dem Gründer von Tesla, verwundern gerade viele Leute die dieses Schauspiel zufällig im Nachhimmel entdecken. So ging es auch mir.

Völlig unvorbereitet traf es mich. Ich wusste nichts von den Satelliten und grübelte nicht schlecht. Erst recht, da gelegentlich mit dem Teleskop tief und lange in den Nachthimmel schaue – und so etwas noch nie gesehen habe!

Danach müsst ihr ausschau halten

Im Video seht ihr das Schauspiel. Es wiederholt sich immer wieder, es dauert aber Stunden oder gar Tage. Deswegen …

Die Starlink-App sagt’s voraus

Im Google-Playstore findet ihr eine App, mit dessen Hilfe ihr die nächsten Termine des Spektakels für euren Standort herausfinden könnt.

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.findstarlink
(Apple-Jünger müssen selber suchen 😉 )

Damit klappt es! Ihr seht, ich habe einen ganz wunderbaren Standort zur Beobachtung 🙂

Darum geht’s bei Starlink

Quelle: Starlink.com

Starlink ist das ambitionierte Vorhaben von Elon Musk ein neues, Satelliten-basiertes Netzwerk aufzubauen, mit dem Ziel ein globales, überall verfügbares Internet bereitzustellen. Bereits dieses Jahr (2020) soll ein Testbetrieb in Nordamerika starten. Ob das gelingt steht aktuell „in den Sternen“. (Sorry für das Wortspiel)

Es geht also um Hochgeschwindigkeitsinternet mit bis zu einem GB/s pro Nutzer. Die nutzbare Gesamtkapazität des Systems soll bei etwa 1 Terabit/s je 60 Satelliten liegen, was etwa 3300 Gigabyte/s in der ersten Ausbaustufe entspricht. Ab 1000 Satelliten soll es wirtschaftlich profitabel sein.

Die Starlink Satelliten sind deutlich heller als Andere. Das hängt mit deren Umlaufbahn zusammen. Diese ist mit nur 550km etwa halb so weit wie die anderer Satelliten.

Quelle: Starlink.com

Starlink selbst begründet dies damit, dass die Satelliten nach Ende der Lebenzeit wieder in die Atmosphäre eindringen und verglühen – es gibt somit keinen Weltraumschrott wie das der Fall mit höheren Umlaufbahnen wäre.

Ein Himmelskörper wiegt übrigens 260 Kilo und hat eine Lebenszeit von bis zu 5 Jahren. (Stand 2020)

Im Moment handelt es sich um 60 Prototypen. In der ersten Ausbaustufe solle es mehr als 1500 Satelliten werden.
In der Endausbaustufe sind dann ganze 42.000 Satelliten im Einsatz sein.

Wie dann der Nachthimmel aussähe? Ich kann es mir jedenfalls gerade nicht vorstellen.

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